Großes Vertrauen in Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz kann das Gesundheitswesen revolutionieren und die Folgen des demografischen Wandels abfedern. Darin sieht auch die Bundesregierung zahlreiche Perspektiven und subventioniert verstärkt diesen Forschungsbereich. Die Vereinigten Arabischen Emirate planen derzeit sogar ein eigenständiges „Ministerium für Künstliche Intelligenz“. Zwar sind operierende und vor allem einfühlsame Roboter für uns nach wie vor eine Zukunftsvision. Festzuhalten ist jedoch, dass mit der Digitalisierung auch die KI in der deutschen Krankenhauslandschaft langsam aber sicher ankommt. Zum Glück, denn sie ebnet den Weg für bisher ungeahnte Möglichkeiten.

Laut einer Studie des Beratungsunternehmens PWC sehen 77% der Deutschen großes Potenzial im Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Die rasante Entwicklung sei eher eine Chance als eine Bedrohung – auch in der Medizin. Die Mehrheit der Befragten erhoffe sich dadurch, den Fokus „auf wichtigere Dinge im Leben“ zu lenken und den Versorgungsalltag besser zu organisieren. Heutzutage gibt es bereits viele KI-gestützte Systeme für die verschiedensten Anwendungsgebiete. Darunter auch das von IBM entwickelte Computerprogramm „Watson“, welches u. a. im Bereich der Onkologie eingesetzt wird. Rund ein Fünftel der von PWC Befragten stimmte der Aussage zu, dass Krebs mithilfe von KI bis zum Jahr 2025 geheilt werden könne, und dass sich Patienten in Deutschland bereits in fünf Jahren für eine medizinische Erstberatung an einen intelligenten digitalen Assistenten wenden würden.

Für die auf Big Data basierte Präzisionsmedizin hat das Bundesforschungsministerium in den vergangenen vier Jahren 700 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt, wie die Ministerin Johanna Wanka im Rahmen der Digital Health Conference 2017 in Mannheim bestätigte. Mithilfe von KI-basierten assistiven Technologien, an denen auch bei atacama intensiv geforscht wird, kann z. B. der Personalmangel im Pflegebereich kompensiert werden. Neben einer optimierten medizinischen Versorgung sind aber auch maßgebliche Kosteneinsparungen möglich und lassen sich schon heute auf die IT zurückführen. Schließlich schreitet die Digitalisierung unaufhaltsam voran und es ist davon auszugehen, dass Künstliche Intelligenz das Gesundheitswesen revolutionieren wird.

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