Patientenrechtegesetzt: Urteil zu Entscheidungsfristen

Mit dem Ziel, mehr Transparenz und Rechtssicherheit für Patient/innen zu schaffen, ist das Patientenrechtegesetz 2013 in Kraft getreten. Ein Aspekt hierbei ist die Bearbeitungszeit seitens der Krankenkasse. Seit Einführung des Gesetzes sind Krankenkassen verpflichtet, über Leistungsanträge innerhalb von drei Wochen zu entscheiden. Sofern im zahnärztlichen Bereich ein Vertragsgutachter hinzugezogen wird, verlängert sich die Frist um eine Woche; bei Einschaltung des Medizinischen Dienstes um eine weitere Woche.

Das LSG Bayern hat dazu eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Das Urteil können Sie hier nachlesen.

atacama | Software hat bereits kurz nach Inkrafttreten des PatRG seine Kunden durch eine Funktionserweiterung in der atacama | GKV Suite unterstützt, in der die Bearbeitungsfrist mit Eingabe des Eingangsdatums des Leistungsantrags automatisiert berechnet wird. So hat der Sachbearbeiter jederzeit im Blick bis zu welchem Zeitpunkt z. B. der Heil- und Kostenplan genehmigt sein muss.

Die Möglichkeit, beim Einleiten eines Gutachtens automatisch eine Aufgabe zur Wiedervorlage zu erstellen, vereinfacht die Arbeit des Sachbearbeiters zusätzlich. So kann er/sie rechtzeitig vor Ablauf der PatRG-Frist reagieren und dafür sorgen, dass der Antrag fristgerecht bearbeitet und versandt wird.

Teamleiter können (mit dem entsprechenden Benuttzerrecht) darüberhinaus verfristete Fälle über einen Report selektieren.

Mit der atacama | GKV Suite sind Sie daher bestens gerüstet, alle Anträge gemäß PatRG abzuwickeln.

Zurück